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Fallschutz für Kita, Kindergarten und Schule: Ab welcher Höhe, welcher Belag – innen und außen?

Fallschutz in der Kita ist nach DIN EN 1176 ab 0,6 m freier Fallhöhe nötig – für Kindergarten und Schulhof gelten dieselben Normen wie für öffentliche Spielplätze, ergänzt um die DGUV-Informationen der Unfallversicherung. Wir zeigen, welcher Belag in Krippe, Kindergarten und Schule passt, wie Sie mit EPDM-Farben Zonen gliedern und wie kommunale Träger nach Auftragsbestätigung auf Rechnung bestellen.

Nur für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber – Preise netto, Reverse-Charge mit gültiger USt-IdNr.

Fallschutz Kita – farbige EPDM-Fallschutzplatten auf dem Außengelände eines Kindergartens

Hersteller · DIN EN 1177 · Fracht nach Gewicht

Warum Kitas und Schulen bei Fallschutzmatten24 bestellen?

Sie erhalten Fallschutzplatten in 25 EPDM-Farben und Ringmatten für Krippenbereiche direkt vom Hersteller POWER Rubber, geprüft nach DIN EN 1177. Kommunale Träger kaufen nach Auftragsbestätigung auf Rechnung, für das Leistungsverzeichnis stellen wir einen fertigen Ausschreibungstext bereit, und das Prüfzeugnis legen wir der Bestellung bei.

  • 50 × 50 cm – Fallschutzplatten 30–120 mm, 4 Platten = 1 m²
  • 1,1–2,8 m – kritische Fallhöhe bei 30–90 mm nach DIN EN 1177
  • 100 × 150 cm – Ringmatte 22 / 23 mm für Rasenflächen
  • Fracht ab 88,97 € – eine Gewichtsstaffel für ganz Deutschland, Termin im Angebot
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Vorschriften

Welche Vorschriften gelten für Fallschutz im Kindergarten?

Grundlage sind zwei Normen: DIN EN 1176 regelt Spielgeräte, Aufprallflächen und die Fallhöhe, ab der ein stoßdämpfender Boden nötig ist; DIN EN 1177 beschreibt die Prüfung des Belags. Für Kitas und Schulen kommen die DGUV-Informationen der gesetzlichen Unfallversicherung hinzu (Stand 2026), etwa DGUV Information 202-022 zu Außenspielflächen.

Die DGUV-Informationen setzen die Normen nicht außer Kraft, sondern erläutern sie für Einrichtungen, in denen Kinder täglich und über Jahre dieselben Geräte nutzen. Sie geben Hinweise zur Planung von Außenspielflächen, zur Auswahl von Geräten und Belägen und zur regelmäßigen Kontrolle. Verantwortlich für die Sicherheit ist der Träger der Einrichtung – bei kommunalen Kitas und Schulen also die Kommune.

Wir geben die Inhalte hier nur in Grundzügen wieder. Den aktuellen Wortlaut erhalten Sie bei Ihrer Unfallkasse oder unter dguv.de. Wie die Prüfung nach DIN EN 1177 abläuft, erklärt unsere Seite DIN EN 1177 und DIN EN 1176.

Fallschutzplatten aus Gummi in verschiedenen Stärken und Farben für Kita und Schule
Gleiche Stärke, verschiedene Farben: So entstehen Zonen ohne Stufen im Belag.
  • 0,6 mab dieser freien Fallhöhe stoßdämpfender Boden
  • 1,5 mAufprallfläche mindestens um jedes Gerät
  • 25 FarbenEPDM für Zonen und Wege
  • 1 × jährlichHauptinspektion nach DIN EN 1176-7

Fallhöhe

Ab welcher Höhe braucht eine Kita Fallschutz?

Ab einer freien Fallhöhe von mehr als 0,6 m verlangt DIN EN 1176 einen stoßdämpfenden Boden; Rasen und Oberboden gelten in der Regel nur bis etwa 1,0 m als ausreichend. Darüber brauchen Kitas Platten, Matten oder Schüttgut mit passender kritischer Fallhöhe. Ein Kletterturm mit 1,5 m Podest braucht zum Beispiel SBR- oder EPDM-Platten mit 45 mm.

BereichTypische SituationGeeigneter Belag
Krippe / U3niedrige Geräte, Kriechtunnel, kleine Rutschen, oft auf RasenRingmatte 1 Lage oder EPDM 30–40 mm
Kindergarten, GerätebereichRutschen, Kletterkombinationen, typisch 1,0–2,0 mEPDM oder SBR 40–70 mm
Kindergarten, SchaukelSchaukel oder Nestschaukel mit großem AusschwingbereichPlatten 70–75 mm oder Ringmatte 2 Lagen
SchulhofKlettergerüste, Reckstangen, Kletternetze, hohe Nutzung in PausenEPDM oder SBR nach Fallhöhe, bis 90 mm
Wege und Ruhezonenkeine Fallhöhe, aber gleiche Oberfläche gewünschtEPDM 30 mm in Kontrastfarbe
Richtwerte für Außenflächen in Kita und Schule. Maßgeblich ist die freie Fallhöhe laut Datenblatt; die Stärke lesen Sie in der Tabelle zur kritischen Fallhöhe ab.

Welche Plattenstärke zu welcher Fallhöhe gehört, steht vollständig in der Tabelle zur kritischen Fallhöhe. Ob die Fläche um ein Gerät groß genug ist, prüfen Sie wie auf jedem Spielplatz: mindestens 1,5 m in jede Fallrichtung, bei Schaukeln mehr – mehr dazu unter Fallschutz für Spielplätze.

Krippe

Welcher Fallschutz eignet sich für den U3-Bereich?

Geräte für Kinder unter drei Jahren sind meist niedriger, deshalb reichen dort oft eine Lage Ringmatte oder EPDM-Platten mit 30–40 mm, die bis 1,3 m sichern. Maßgeblich bleibt die freie Fallhöhe laut Datenblatt. Für Krabbelbereiche bevorzugen viele Träger die feinere EPDM-Oberfläche, für Rasenflächen die Matte ohne Unterbau.

Krippenkinder krabbeln, sitzen und ziehen sich am Gerät hoch – der Belag ist für sie nicht nur Aufprallschutz, sondern Spielfläche. Eine geschlossene Plattenfläche ohne Stufen erleichtert das Laufenlernen und lässt sich auch mit Kinderwagen und Bollerwagen befahren. Auf vorhandenem Rasen bleibt mit der Ringmatte die grüne Fläche erhalten; das Gras wächst nach etwa 4–8 Wochen durch.

Innen und außen

Gilt das auch für Fallschutz innen, etwa im Bewegungsraum?

Unsere Fallschutzplatten und Ringmatten sind für Außenflächen gebaut – wasserdurchlässig, frostbeständig, mit Noppen zur Entwässerung. Für Gruppenräume, Bewegungsräume und Turnhallen gibt es eigene Produktgruppen wie Turnmatten und Sportböden, die wir nicht anbieten. Innen klären Sie die Anforderungen bitte mit dem Träger und der Unfallkasse.

  • Fallschutzplatten im Gruppenraum oder Bewegungsraum
  • Platten als Ersatz für Turnmatten unter Sprossenwänden
  • Ringmatten auf Innenböden oder Terrassen ohne Erdreich

Für überdachte Außenbereiche wie eine Spielterrasse mit Wasserablauf beraten wir Sie gern im Angebot.

Farben und Zonen

Wie gliedern Sie eine Kita-Fläche mit EPDM-Farben?

EPDM-Fallschutzplatten gibt es in 25 Farben bei gleichen Stärken, sodass Sie Zonen farbig trennen, ohne die Fallhöhe zu verändern. Typisch sind eine Signalfarbe für Aufprallflächen, eine ruhige Farbe für Wege und Kontraste an Kanten. Die Farbkarte mit allen 25 Tönen senden wir mit dem Angebot.

  • Rot
  • Grün
  • Blau
  • Hellblau
  • Beige
  • Terrakotta
  • Grau
  • Orange

Farbige Flächen helfen Kindern, Bereiche zu erkennen: Wo die Aufprallfläche einer Schaukel beginnt, wo der Laufweg zur Rutsche führt, wo gesessen wird. Alle Farben und Kombinationsbeispiele finden Sie bei den EPDM-Fallschutzplatten.

Gestaltung

Worauf achten Sie bei Mustern?

Muster entstehen aus ganzen Platten 50 × 50 cm – je größer das Raster, desto weniger Zuschnitt. Planen Sie Farbwechsel möglichst auf Plattenkanten. Mischen Sie nur Platten gleicher Stärke in einer Fläche, damit keine Stolperkanten entstehen. Helle Töne zeigen Schmutz schneller, dunkle heizen sich in der Sonne stärker auf; viele Kitas wählen deshalb mittlere Töne für die Hauptfläche.

Für den Schulhof mit hoher Beanspruchung in den Pausen eignen sich kräftige Farben, weil die EPDM-Nutzschicht lichtbeständig ist und Abrieb gut verträgt.

Ablauf

Wie läuft die Beschaffung für eine Kita oder Schule ab?

In 5 Schritten: Fallhöhen erfassen, Fläche und Farben planen, Leistungsverzeichnis erstellen, Angebot einholen und nach Auftragsbestätigung auf Rechnung bestellen. Kommunale Träger zahlen nach Rechnung, das Zahlungsziel nennen wir in der Bestätigung. Unternehmen, etwa beauftragte GaLaBau-Betriebe, bestellen gegen Vorkasse.

  1. Bestand aufnehmen

    Geräte, freie Fallhöhen und Untergrund je Fläche notieren, Datenblätter der Geräte sammeln.

  2. Fläche planen

    Aufprallflächen einzeichnen, Belag und Stärke wählen, EPDM-Farben für Zonen festlegen.

  3. LV erstellen

    Positionen aus unserem Ausschreibungstext für das Leistungsverzeichnis übernehmen und Mengen eintragen.

  4. Angebot einholen

    Anfrage über das Kontaktformular – mit Lieferadresse, PLZ und gewünschtem Zeitraum.

  5. Bestellen und abnehmen

    Nach Auftragsbestätigung liefern wir per Spedition; das Prüfzeugnis legen wir der Bestellung bei.

Bei freien und kirchlichen Trägern klären wir die Zahlungsweise im Angebot. Privatpersonen beliefern wir nicht – Fördervereine und Eltern-Initiativen bestellen über den Träger oder den beauftragten Garten- und Landschaftsbauer.

Fragen

Häufige Fragen zum Fallschutz in Kita und Schule

Gilt im Kindergarten eine niedrigere Fallhöhengrenze als auf öffentlichen Spielplätzen?

Die Norm unterscheidet nicht nach Einrichtung: Auch in der Kita gilt DIN EN 1176 mit der Grenze von 0,6 m freier Fallhöhe. Die DGUV-Informationen ergänzen Hinweise zur Planung; ob Ihr Träger strengere Vorgaben macht, klären Sie mit der Unfallkasse.

Welcher Fallschutz ist für Krippenkinder unter drei Jahren geeignet?

Bei den meist niedrigen U3-Geräten reichen oft EPDM-Platten mit 30–40 mm oder eine Lage Ringmatte auf Rasen. Entscheidend ist die freie Fallhöhe laut Datenblatt, nicht das Alter der Kinder.

Wo finde ich die Vorgaben der Unfallversicherung für Außenspielflächen?

Die Unfallversicherungsträger veröffentlichen ihre Informationen, etwa DGUV Information 202-022 „Außenspielflächen und Spielplatzgeräte“, auf dguv.de und über die Unfallkassen der Länder. Prüfen Sie dort den aktuellen Stand.

Dürfen Fallschutzplatten im Gruppenraum oder in der Turnhalle liegen?

Dafür sind unsere Platten nicht bestimmt. Sie sind für Außenflächen mit Wasserablauf gebaut. Für Innenräume gibt es eigene Produkte wie Turnmatten und Sportböden, die wir nicht anbieten.

Ändert eine andere Farbe die kritische Fallhöhe der Platte?

Nein. Bei EPDM-Platten bestimmt die Stärke die kritische Fallhöhe, nicht die Farbe der Nutzschicht. Zwei 45-mm-Platten in Blau und Beige sichern dieselben 1,5 m.

Eignen sich Fallschutzplatten für Reckstangen und Klettergerüste auf dem Schulhof?

Ja, wenn die Stärke zur Fallhöhe passt: bis 2,8 m reicht die Spanne von 30 bis 90 mm. Auf viel bespielten Schulhöfen hält die verdichtete Tragschicht unter den Platten die Fläche dauerhaft eben.

Wer ist für die regelmäßige Kontrolle des Fallschutzes zuständig?

Der Träger als Betreiber. Vorgesehen sind visuelle Routine-Inspektionen, operative Inspektionen und eine jährliche Hauptinspektion nach DIN EN 1176-7 durch eine sachkundige Person. Lose Stifte oder verschobene Platten fallen dabei früh auf.

Kann ein Förderverein die Platten für die Kita bestellen?

Wir liefern an den Träger der Einrichtung oder an den beauftragten Garten- und Landschaftsbauer. Ein Förderverein kann die Finanzierung übernehmen, die Bestellung läuft dann über einen dieser beiden Wege.

Wie groß muss der Fallschutz unter einem Klettergerüst in der Kita sein?

Mindestens 1,5 m in jede Richtung, in die ein Kind fallen kann. Liegt die freie Fallhöhe über 1,5 m, wird die Fläche größer, typischerweise zwei Drittel der Fallhöhe plus 0,5 m. Für ein Gerät mit 2,1 m Fallhöhe sind das rund 1,9 m rundum.

Welcher Fallschutz eignet sich unter einer Schaukel in der Kita?

Unter Schaukeln und Nestschaukeln in Kindergärten liegen meist Platten mit 70–75 mm oder auf Rasen die Ringmatte in 2 Lagen. Planen Sie die Fläche in Schwungrichtung großzügig, weil der Ausschwingbereich hinzukommt. Maßgeblich bleibt die freie Fallhöhe laut Datenblatt.

Welche Plattenstärken sind im Kita-Außenbereich üblich?

Im Gerätebereich mit Rutschen und Kletterkombinationen sind 40–70 mm üblich, unter Schaukeln 70–75 mm. Für Wege und Ruhezonen ohne Fallhöhe genügen EPDM-Platten mit 30 mm, gern in einer Kontrastfarbe. Die genaue Stärke je Gerät lesen Sie in der Tabelle zur kritischen Fallhöhe ab.

Angebot

Sollen wir Ihnen ein Angebot für Ihre Fläche erstellen?

Senden Sie uns Fläche in m², Fallhöhe, Untergrund und PLZ des Lieferorts – gern auch den Plan oder das Leistungsverzeichnis. Sie erhalten ein Angebot auf Deutsch mit Nettopreisen, Palettenzahl und Frachtkosten nach Gesamtgewicht. Verkauf ausschließlich an Unternehmen und öffentliche Auftraggeber.

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